Jahresbericht 2014

Liebe Mitglieder, verehrte Damen und Herren,

wie immer möchte ich an dieser Stelle über die Arbeiten im letzten Jahr berichten.
Für die Arbeitsgruppe begann die Arbeit auf dem Schloßberg am 25 Januar 2014. Wie alle Jahre ist der Winter bis in den Frühjahr hinein die Zeit, um den Bewuchs auf dem Schloßberg in Schach zu halten. Letztes Jahr haben wir damit an der sogenannten „Hamburger Aussicht“ begonnen. Am Fußweg, der zur Jugendherberge führt, schlugen die Helfer das Gestrüpp, bestehend aus Brombeersträuchern, Eschen-, Ahorn-, Robinien- und Haselnussschösslingen mit Motorsensen und Motorsägen Stück für Stück, den steilen Berg hinauf, bodennah ab. Das Schwachholz wurde dabei sofort entsorgt. Stärkere Äste wurden für das Lagerfeuer im Sommer auf die ehemalige Ponykoppel geschleppt. Weiter wurden einige Bäume, die krank waren oder störten, durch die Waldarbeiter gefällt und dann durch die Arbeitsgruppe auf Brennholzlänge gesägt, gespalten und aufgeräumt.
Auch unterhalb des Tempelchens und am Weg bis zum Wallgraben hinunter entfernten wir das Gestrüpp. Die Arbeiten wurden an fast jedem Samstag bis Ende März durchgeführt. Zwei Samstage entfielen allein auf das Spalten und Aufsetzen des angefallenen Holzes. Bei dem auf allen Seiten steil abfallenden Gelände immer wieder eine Buckelarbeit, die ganz schön auf die Knochen geht.

Zwischendurch wurden am 28. Februar die neuen Dachfetten für das Tempelchen durch Christian Trapp, dessen Schwiegervater Erhard Ankenbrand, Ewald Fischer und Michael Klug aufgerichtet.

Durch den recht milden Winter konnten wir schon am 22 März die Hauptbaustelle an der Nordmauer einrichten. Wie schon im letzten Jahr galt es,
die zahlreichen schlechten Sandsteine auf der gesamten Mauerlänge nach und nach auszubessern. Dazu wurden die abbröckelnden und maroden Steine mit einem Elektrohammer (Boschhammer) oder mit Spitzmeisel und Fäustel entfernt, neue Steine aus dem Sandsteinvorrat an der Brücke ausgesucht, zurecht gespitzt und dann mit Trassmörtel eingebaut. Gleichzeitig wurden die alten Mörtelfugen entfernt und dann mit einer durch Trasskalk aufgepeppten Mörtelmischung neu verfugt. Daß diese Arbeit sehr zeitaufwendig ist könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen. Mit dieser Arbeit befasste sich die Arbeitsgruppe, mit kurzen Unterbrechungen, das ganze Jahr über bis Anfang Oktober.

Parallel zu den Arbeiten an der Nordmauer wurde das Tempelchen unter Federführung des Mitgliedes Wolfgang Müller neu verbrettert, um es dann am Schluss mit einem neuen Blechdach zu krönen.

Nachdem sich die Arbeitsgruppe von Gerüstlage zu Gerüstlage nach unten Richtung Wallgraben vorgearbeitet hatte, konnten wir Ende Mai das komplette Stahlgerüst abbauen und im Basteiturm einlagern. Weiter wurde das nicht mehr benötigte Baumaterial unter die Zugbrücke gebracht bzw. entlang der Nordmauer sauber aufgeschichtet und der Wallgraben für die bevorstehenden Festlichkeiten aufgeräumt.

Eine weitere Baustelle 2014 hatte die Arbeitsgruppe hinter der Schloßberggaststätte. Hier galt es, den Rest einer alten Zwischenmauer der ehemaligen Amtsgebäude, der sehr schlecht und kaputt war, neu aufzubauen. Dazu wurde ein entsprechendes Fundament ausgehoben und darauf eine neue, ca. 75 cm hohe Mauer mit Eckpfosten aus guten Sandsteinen aus unserem Vorratslager unter der Zugbrücke, aufgebaut. Anschließend wurde das ganze Gelände hinter der Gaststätte neu modelliert. Diese Arbeiten führte die Firma Koch aus Hellingen für die Schloßberggemeinde aus. Da das Gelände unterschiedliche Niveaus aufweist, haben wir auch noch ein paar Sandsteinstufen direkt an der Außenwand der Gaststätte gesetzt. Die neue Pächterin der Schloßberggaststätte, Frau Dagmar Kirchner, ließ aus der neu entstandenen Fläche einen wunderschönen, zusätzlichen Biergarten entstehen.
Da wir wegen der Bauarbeiten an der Nordmauer die Holzlege abbauen mussten, haben wir Ende des letzten Jahres die Firma Schüll aus Unfinden beauftragt, eine neue Unterstellhalle für unsere Gerüstbohlen und dem Brennholz zu bauen. Die dazu benötigten Fundamente und das Verbrettern mit Lärchenholz (dieses kam von der Weidenmühle bei Sechsthal) hat die Arbeitsgruppe selbst ausgeführt. Jetzt fehlt noch das Schiebetor, und der Schuppen ist fertig. Diese Arbeit wollen wir in diesem Jahr durchführen.

Ende September haben wir die letzten Steine in der Nordmauer zwischen Amtsturm und Werkzeugturm ausgebessert und alles neu verfugt. Jetzt sieht man erst, wie groß und schön die Mauer geworden ist. Dann galt es noch, die Baustelle aufzuräumen und alles was man nicht mehr benötigt in den einzelnen Lagern zu deponieren.

Um die Baugenehmigung vom 23.07.2008 für den Wiederaufbau des Basteiturmes nicht zu verlieren, diese wurde schon einmal verlängert, haben wir Ende Oktober den Turm ausgeräumt, damit die Firma Krauser eine Betondecke einziehen konnte. Weil dazu sowieso eine Betonpumpe benötigt wurde, haben wir gleich den Seckendorffturm mit einer neuen ca. 10 cm dicken Betonschicht überziehen lassen, da der vorhandene Boden schon viele Risse hatte. Beide Arbeiten konnten noch rechtzeitig im letzten Jahr durchgeführt werden.

Weiter hatte die Vorstandschaft beschlossen, die Fenster im Ronge- und
Wächterturm-Untergeschloss erneuern zu lassen. Diese Arbeiten führte die Firma Albert aus Aidhausen durch, die auch schon die oberen Fenster
im Wächterturm hergestellt und eingebaut hatte. Da die beiden Zwischenböden im Rongeturm ebenfalls reparaturbedürftig waren, wurde Achim Wohlgemuth aus Unfinden beauftragt, die Böden zu erneuern. Auch den Fahnenmast galt es zu erneuern, da ein Herrichten nicht mehr möglich war. So haben wir einen neuen Fahnenmast aus Edelstahl bestellt und mit Hilfe des Hubsteigers der Werkfeuerwehr Fränkische auf dem Rongeturm aufgerichtet. Bei der nicht einfachen Arbeit hat uns mein Kollege und Feuerwehrkamerad Frank Wacker von der Werkfeuerwehr tatkräftig unterstützt. Sein Helfer im Arbeitskorb war unser Gemeindeschreiber Walter Schneider, da er mit am leichtesten war, sonst wäre der Steiger nicht in die Höhe gekommen.

Nachdem jetzt schon so viel am Rongeturm gerichtet wurde, hat sich die Vorstandschaft darauf verständigt, auch gleich den ganzen Turm innen neu anstreichen zu lassen. Diese Arbeiten führte die Firma Berchthold aus Zeil aus. Die vorbereitenden Arbeiten erledigte die Arbeitsgruppe. Bevor jedoch die Maler und Verputzer der Firma Berchthold anrückten entschlossen wir uns dazu, aus Sicherheitsgründen zusätzliche Eisenstäbe am Handlauf des Rongeturms einbauen zu lassen. Weiter haben wir, auch aus Sicherheitsgründen, an der inneren Kemenatenmauer Richtung Adelheidlaube einen Eisenzaun anbringen lassen. Nachdem nun schon der Schmied da war, erneuerte dieser auch noch die Brunnenabdeckung im Brunnenhaus. Diese Schmiedearbeiten wurden zur vollen Zufriedenheit vom Kunstschmiedebetrieb Helmut aus Knetzgau („Eisen im Trend“), ausgeführt. Damit der Eisenzaun auf der Kemenatenmauer die richtige Standfestigkeit und die Mauer einen sauberen Abschluss erhält, hat die Arbeitsgruppe die Mauer mit einer Betonschicht bekrönt, so dass die oberste
Sandsteinlage nicht mehr der Witterung so ausgesetzt ist.

Die Firma Norbert Schwab aus Altershausen, brachte ebenfalls noch gegen Ende des letzten Jahres ein neues Blechdach auf das Tempelchen an.

Ende November stellt die Arbeitsgruppe ihre Arbeiten auf dem Schloßberg mit Abdrehen des Wassers und letzten Aufräumarbeiten ein.

Zu den Arbeiten zum Erhalt der Burgruine gehören ebenfalls die Einsätze an den Festen und Veranstaltungen. Die gesamte Vorstandschaft und noch weitere fleißige Helferinnen und Helfer legten sich wieder mächtig ins Zeug, damit sich unsere Gäste, Mitglieder und Freunde auf dem Schloßberg wohl fühlten. Bei Allen die immer wieder mit anpacken, ihre Freizeit opfern und helfen, möchte ich mich herzlich im Namen der gesamten Vorstandschaft bedanken. Auch in diesem Jahr sind wir auf Eure weitere Mithilfe angewiesen und hoffen, ihr seid zur Stelle, wenn wir Euch brauchen.

Auch die Fachoberschule aus Coburg war 2014 mit jeweils ca. 20 Personen an 2 Tagen auf der Burgruine im Einsatz. Wieder wurden Wege geschottert, ein Fundament ausgehoben und Steine geschleppt. Alle Jugendlichen waren mit Begeisterung bei der Sache und haben wieder etwas zum Erhalt der Burg beigetragen.

Der Reinigungstrupp, unsere „Besenweiber“, kümmerte sich wieder um Sauberkeit und Ordnung im gesamten Schloßbergareal. Mehrmals wurden
Unrat und Laub vom Steiggäckerle bis in den Burghof, dem Wallgraben und dem Fußweg zur Jugendherberge hinab entfernt. Einige Male säuberten sie die Türme und das Brunnenhaus. Diese vielen Stunden freiwilliger Reinigungsaktionen sorgten für einen sauberen und aufgeräumten Eindruck auf dem ganzen Schloßberg. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank.

2014 haben wir sehr viel Geld in die Hand genommen, um die Burgruine, wie ich meine, wieder etwas schöner und auch sicherer zu machen. Viele fleißige Hände haben mit dazu beigetragen, dass der Schloßberg mehr und mehr zu einem noch attraktiveren Ausflugziel geworden ist. Sehr viel ist für den Erhalt unseres Schloßbergs 2014 getan worden.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Firmen bedanken, die 2014 für den Verein Arbeiten übernommen haben. Das waren das Bauunternehmen Krauser aus Oberhohenried für die Betonarbeiten am Seckendorff- und Basteitum; die Firma Berchtold aus Zeil für die Verputzer- und Anstreicharbeiten; die Firma Albert aus Aidhausen für die Herstellung und den Einbau der Fenster im Ronge- und Wächterturm; die Firma Koch aus Hellingen für die Baggerarbeiten hinter der Gaststätte sowie für die Lieferung von Sand, Mutterboden und Schotter; die Firma Helmut „Eisen im Trend“ aus Knetzgau für die Eisen- und Schmiedearbeiten; die Firma Schwab aus Altershausen für die Blecharbeiten; dem Zimmereibetrieb Manfred Schüll aus Unfinden für die Holz- und Aufrichtarbeiten am Geräteschuppen sowie Achim Wohlgemuth aus Unfinden für die Holzarbeiten im Rongeturm und Christian Trapp mit Schwiegervater Erhard Ankenbrand aus Prappach für die Holzarbeiten und Norbert Schwab aus Altershausen für die Blecharbeiten am Tempelchen.
Das sonst noch benötigte Baumaterial besorgten wir uns, wie in den Vorjahren, bei der Firma Batzner in Haßfurt.

Unterstützung erhält die Schloßberggemeinde auch immer von der Stadt Königsberg, die uns bei allen Fragen und Anliegen mit Rat und Tat, im Rahmen ihrer Möglichkeit, zur Seite steht und uns zu unseren Arbeiten das eine oder andere Fahrzeug zur Verfügung stellt.

An Material wurden durch die Arbeitsgruppe verbraucht:
23 Sack Portland-Zement
24 Sack Trass-Zement
10 Sack Trass-Kalk
12 Tonnen Riesel
15 Tonnen Mineralbeton (Schotter)
27 Tonnen Mutterboden
ca. 5 m³ Sandsteine.

Dazu kommt noch einiges an Kleinmaterial wie Werkzeug, Befestigungs- und Verschalungsmaterial, Schaufeln, Besen usw.

Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr insgesamt: 1.214 Arbeitsstunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Arbeiten, die für das Vereinsleben sehr wichtig sind und im Hintergrund permanent ablaufen, nicht mit enthalten. Dazu zählen unter anderem die Schreibarbeiten, Botengänge, organisatorische Vorbereitungen, Strümpfe für den Weihnachtsmarkt stricken und sonstige Hilfeleistungen. Mein besonderer Dank geht an alle, die hierbei immer wieder mitziehen und so mit dazu beitragen, dass alles so reibungslos abläuft.
Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die
Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schloßbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2014
auf 71.520,5 Stunden.

Allen Mitgliedern, Spendern, Gönnern und Förderern unseres Vereins mit ihren Geld- und Sachzuwendungen gilt mein Dank. Sie und die vielen freiwilligen Helfer tragen dazu bei, dass die Arbeiten hier oben weitergeführt werden können. Somit ist auch in der Zukunft sichergestellt, dass der Gesamteindruck unserer Schloßbergruine ein besonderes Aushängeschild für die Stadt Königsberg darstellt. Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle Frau Dagmar Kirchner, welche schon seit Jahren die Brotzeiten und Getränke an den Samstagen für die Helfer übernimmt und es sich nicht nehmen lässt, zu Weihnachten die Schloßberggemeinde mit einer zusätzlichen Geldspende zu unterstützen. Weiter gilt mein Dank der Metzgerei Stadler, welche die Brotzeit unserer Reinigungstruppe, den Besenweibern, spendiert.

Jahresbericht 2013

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

was hat sich im letzten Jahr hier oben auf unserem Schloßberg arbeitstechnisch denn so getan?
Für die Arbeitsgruppe begann die Arbeit schon Anfang Januar 2013. Das ist für die immer wieder anstehenden Entbuschungs- und Holzarbeiten die beste Zeit, los zu legen. Zuerst wurden einige kranke Bäume, die der städtische Förster aus Sicherheitsgründen fällen hat lassen, klein gemacht und das Schwachholz dabei verbrannt. Das geschah auf der ehemaligen Ponykoppel, auf der wir auch das im Laufe des Jahres angefallene Holz lagern. Anschließend wurden bis Anfang April an den kommenden Samstagen noch Bäume und Gestrüpp am Kriegerdenkmal, rechts und links von der Zugbrücke, unterhalb des Tempelchens und von der schönen Aussicht bzw. Wächtersruh´ bis zur Altershäuser Aussicht entfernt. Das anfallende Gestrüpp verbrannten wir vor Ort. Brauchbares Stammholz wurde wie schon erwähnt gelagert, um es im Laufe der Zeit zu spalten und dann später zu Brennholz zu verarbeiten. Bei der extremen Steillage, besonders an der Südseite des Schloßbergs, ist das immer wieder eine Buckelarbeit, die ganz schön auf die Knochen geht.

Anfang April, nach dem langen und trüben Winter, konnte die Maurertruppe wieder die Hauptbaustelle, an der Nordmauer, einrichten. Nachdem wir im letzten Jahr die Erneuerungsarbeiten mit dem Aufbau der Brüstungsmauer beenden konnten, galt und gilt es, die zahlreichen schlechten Sandsteine auf der gesamten Mauerlänge nach und nach auszubessern. Dazu wurden die abbröckelnden und maroden Steine mit einem Elektrohammer oder mit Spitzmeisel und Fäustel entfernt, neue Stein aus dem Sandsteinvorrat an der Brücke ausgesucht und zurecht gespitzt und dann mit Trassmörtel eingebaut. Gleichzeitig wurden die alten Mörtelfugen entfernt und dann neu verfugt. Daß diese Arbeit sehr zeitaufwendig ist, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Mit dieser Arbeit befasste sich die Arbeitsgruppe, mit kurzen Unterbrechungen, das ganze Jahr bis Anfang November. Parallel zu den Arbeiten an der Nordmauer
wurde die Schräge zwischen Brücke und Seckendorffturm verlängert.

Wie an der letzten Jahreshauptversammlung schon berichtet, haben wir die Fundamente und die ersten Sandsteinlagen schon 2012 angelegt. So konnte in diesem Jahr, immer wenn wir ein paar Männer mehr waren, eine Steinlage nach der anderen aufgelegt werden. Nachdem wir immer höher kamen musste auch noch ein kleines Gerüst aufgebaut werden, um auf ca. 4 Metern Höhe mit einer Betonkrone den Abschluß zu bilden.
Die Arbeiten waren notwendig geworden, um das marode Mauerwerk der Ringmauer zu stabilisieren.

Eine weitere Baustelle 2013 war wieder einmal die Südseite des Wächterturms, welche wir erst vor ein paar Jahren komplett erneuern mussten. Nachdem keine der Firmen, die mit der damaligen Sanierung betraut aren, nachweislich für die Schäden verantwortlich gemacht werden konnte und ein Rechtsstreit dem Verein zusätzliches Geld gekostet hätte, ohne zu wissen wie dieser dann ausgegangen wäre, hat sich die Vorstandschaft für einen Ausbau der damals empfohlenen Lehmsteine und einem Neueinbau von gebrannten Ziegelsteinen entschlossen.

Bevor die Baufirmen (Maurer-, Verputzer- und Malerarbeiten) loslegen konnten,
musste die Arbeitsgruppe alle verputzten Lehmfelder aus der Südseite des Wächterturms brechen und entsorgen. Die besonders staubige und nicht ganz ungefährliche Arbeit wurde an zwei Samstagen und einem Freitagnachmittag durchgeführt. Bei den Abbrucharbeiten zeigte sich, dass der sehr starke Putz, ca. 5 cm Dicke, kaum an den Lehmsteinen haftete und in großen Platten abgebrochen werden konnte. Der Verputz und die dann mit Hammer und Meißel gelösten schweren Lehmsteine wurden in einer Abfallmulde zu Füßen des Wächterturms geworfen um alles zusammen zu entsorgen. Bei den schweren Arbeiten ging eine Bodendiele des Wächterturms durch ein nach innen fallendes Lehmgefach zu Bruch, so dass auch diese erneuert werden musste. Wenn unser
Walter Schneider nicht so sportlich und rechtzeitig zur Seite gesprungen wäre, hätte ihn die Platte fast getroffen. Gott sei Dank ist sonst nichts weiter passiert! Sämtliche Außenarbeiten an der Südwand des Wächterturms waren bis zur Rosen- und Gartenmesse Mitte Juni fertig, so konnte das Gerüst endlich wieder abgebaut werden. Nach der Rosenmesse wurde dann die Fachwerkwand im Inneren der Wächterstube neu verputzt und nach dem Trocknen gestrichen. Seit Ende Juli strahlt der Wächterturm komplett wieder im neuen Glanze. Ich hoffe, dass wir jetzt einige Jahrzehnte unsere Ruhe mit dem Wächterturm haben und die Fachwerkfassade recht lange hält.

Zu den Arbeiten im letzten wie in den Jahren davor gehören die Einsätze an den Festen und Veranstaltungen auf der Burgruine. Die Vorstandschaft und noch einige weitere fleißige Helferinnen und Helfer legten sich wieder mächtig ins Zeug, damit sich unsere Gäste, Mitglieder und Freunde auf dem Schloßberg wohl fühlten. Ob am Zapfhahn oder hinter dem Bratwurstgrill, an den Kassen oder bei den Vorbereitungen zu den Events, es wurde fleißig hantiert und gearbeitet, damit jeder Gast zufrieden gestellt werden konnte und um einiges an Geld für unsere Vereinskasse zu erwirtschaften. Bei allen die immer wieder mit anpacken, ihre Freizeit opfern und helfen, möchte ich mich herzlich im Namen der gesamten Vorstandschaft bedanken. Auch in diesem Jahr sind wir auf eure weitere Mithilfe angewiesen und hoffen, ihr seid zur Stelle, wenn wir
euch brauchen.

Aus Vereinssicht haben die Veranstaltungen mit der 1. Maiwanderung und abschließendem Grillen sowie mit Kaffee und Kuchen im Wallgraben unterhalb des Wächterturms angefangen.
Weiter ging es mit dem Pfingstfrühschoppen, der bei zufriedenstellender Beteiligung der Königsberger und Auswärtigen bei schlechtem Wetter (kalt und regnerisch) im Burghof, Ritterkeller und in der Wächterstube stattfand.
Ein besonderes Festwochenende ist die Rosen- und Gartenmesse.
Das geplante Sommerfest Ende Juni im Wallgraben musste wegen schlechten Wetters abgesagt werden.
Die Coburgwanderung fand wie immer am letzten Samstag im September statt. Hierüber wird Erich Schulz oder Udo Grieser berichten.
Am 07. Dezember fand die Nikolausfeier der Schloßberggemeinde in der Schloßberggaststätte statt.
Der Weihnachtsmarkt der Königsberger Vereine auf dem Marktplatz am darauffolgenden Sonntag bildete den Abschuss des Vereinsjahres.

Die Fachoberschule aus Coburg war letztes Jahr nicht zu einem Arbeitseinsatz auf der Burgruine. Hier gab es einen Wechsel in der Lehrerschaft und keiner zeigte sich verantwortlich, die Einsätze in Königsberg in den Lehrplan mit aufzunehmen. In diesem Jahr wollen sie wieder kommen.

Der Reinigungstrupp, unsere „Besenweiber“, sorgte wieder unermüdlich
für Sauberkeit und Ordnung im gesamten Schloßbergareal, vom Steiggäckerle bis in den Burghof, den Türmen wie dem Brunnenhäusle.
Viele Stunden verbrachten sie mit Unkraut zupfen, Laub zusammenrechen und Unrat auflesen und sorgten damit für einen aufgeräumten und sauberen Eindruck im Wallgraben und den Bereichen, welche von uns gepflegt werden.

Ich bin der Auffassung, wir haben ein erfolgreiches Jahr 2013, in dem fleißige Hände wieder vieles zur Verbesserung und dem Erhalt der Schloßbergruine getan haben, hinter uns gebracht. Jeder von uns kann stolz darauf sein, was wir zusammen erreicht haben.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Firmen bedanken, die 2013 für den Verein Arbeiten übernommen haben. Das waren die Firma Krauser für das Ausmauern der Südseite des Wächterturms und der Überlassung des Gerüstes, welches teilweise noch an der Nordmauer steht, die Firma Berchthold für die Verputzer- und Anstreicharbeiten, die Firma Raum für den rechtzeitigen Abbau des Gerüstes vor der Rosenmesse, die Firma Koch für die Baggerarbeiten hinter der Gaststätte und im Wallgraben sowie für die Lieferung von Sand und Schotter.
Das sonst noch benötigte Baumaterial besorgten wir uns, wie in der Vergangenheit, bei der Firma Batzner in Haßfurt.

Unterstützung erhielt die Schloßberggemeinde ebenfalls von der Stadt Königsberg, die uns für schwere Arbeiten den Radlader überlässt oder einen Transporter, um unsere Verkaufsstände von A nach B befördern zu können. Dafür mein Dank an alle in der städtischen Verwaltung, die unseren Verein bei seiner Arbeit unterstützt haben, auch bei der Abwicklung von Anträgen,  Genehmigungen und Planungen.

An Material wurden verbraucht:
23 Sack Portland-Zement
38 Sack Trass-Zement
26 Tonnen Sand
28 Tonnen Mineralbeton (Schotter)
ca. 10 m³ Sandsteine
Dazu kommt noch einiges an Kleinmaterial wie Werkzeug, Befestigung und Verschalungsmaterial, Schaufeln, Besen usw.

Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr insgesamt: 1.193 Arbeitsstunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Arbeiten, die für das Vereinsleben sehr wichtig sind und im Hintergrund permanent ablaufen, nicht mit enthalten. Dazu zählen unter anderem die Schreibarbeiten, Botengänge, organisatorische Vorbereitungen, Strümpfe für den Weihnachtsmarkt stricken und sonstige Hilfeleistungen. Mein besonderer Dank geht an alle, die hierbei immer wieder mitziehen und so mit dazu beitragen, dass alles so reibungslos abläuft.

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die
Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schloßbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2013
auf 70.306,5 Stunden.

Allen Mitgliedern, Spendern, Gönnern und Förderern unseres Vereins mit ihren Sach- und Geldzuwendungen gilt ein herzliches Vergelt´s Gott. Sie und die vielen freiwilligen Helfer tragen dazu bei, dass die Arbeiten hier oben weitergeführt werden können. Somit ist auch in der Zukunft sichergestellt, dass der Gesamteindruck unserer Schloßbergruine mit dem gesamten Umfeld ein besonderes Aushängeschild für die Stadt Königsberg darstellt. Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle Frau Dagmar Kirchner, die seit dem Tode von Annemarie Kirchner die Brotzeiten mit Getränken an den Samstagen übernimmt. Die Metzgerei Stadler über nimmt übrigens schon seit Jahren die Brotzeit von unseren Reinigungstrupp den Besenweibern. Weitere treue Spender, die unsere Schloßberggemeinde in den letzten Jahren mit Geldspenden unterstützten sind die Fränkischen Rohrwerke, Frank Slawik, Holger Mett, Karl Heinrich Wohlleben und Erich und Erika Stubenrauch.

Jahresbericht 2012

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

auch im letzten Jahr war die Nordmauer zwischen Amts- und Werkzeugturm der prägende Arbeitsbereich der Maurertruppe. Ich kann heute mit Stolz berichten, dass wir die gröbsten Arbeiten erledigt haben und die Nordmauer bis hinauf zur Brüstung wieder hergestellt ist. Das heißt aber nicht, dass wir ganz fertig sind. In diesem Jahr werden wir noch einige Ausbesserungsarbeiten beim Abbau des Gerüsts durchführen müssen. Ich hoffe, dass wir dabei nicht wieder auf größere Schäden stoßen werden.

Ebenfalls wollen wir eine neue Holzlege aufbauen und kleinere Verschönerungsarbeiten durchführen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Arbeiten heuer alle bewältigen können und ich im nächsten Jahr berichten kann, dass die Arbeiten am Bauabschnitt 26 abgeschlossen sind.
Das ist aber nicht die einzige Baustelle, die wir 2013 hier oben auf unserem Schloßberg haben, darauf werde ich im Ausblick auf dieses Jahr eingehen. Neben der „Großbaustelle Nordmauer“ wurde wieder einiges zur Verschönerung der Burganlage getan. Dazu gehören meines Erachtens die jährlich anfallenden Entbuschungsarbeiten.

2012 wurden diese hauptsächlich unterhalb des Tempelchens über der Altershäuser Aussicht bis auf Höhe des Pulverturms durchgeführt. Mit diesen schweißtreibenden Arbeiten war die Arbeitsgruppe von Ende Januar bis Mitte März beschäftigt.

Nachdem die Witterung mitspielte, konnte am 24. März die
Baustelle an der Nordmauer wieder hergerichtet werden und mit den Mauerarbeiten begonnen werden. Von da an wurde an jedem Samstag, an dem das Wetter mitspielte und der kein Feiertag war oder Veranstaltungen auf der Burgruine stattfanden, an der inneren Wallgrabenmauer, die eine Dicke von fast 3 Metern hat, Steinlage um Steinlage nach oben neu aufgebaut. Die bei den Abbrucharbeiten ans Tageslicht gekommene Kasematte wurde dabei verschalt und an den Rändern erneuert, so dass sie jetzt in ihrer ehemaligen Größe vom Wallgraben aus eingesehen werden kann. Auch die Mauerversteifungen in Form von Auskragungen an der Außenseite der Nordmauer wurden von der Mauergruppe wieder hergestellt. Als wir mit der Mauer dann auf der Höhe des Burghofes angekommen waren, machten wir mit der Brüstung weiter. Da es nicht mehr notwendig war den Druck des Erdreiches abzufangen, konnten wir
die Mauer auf eine durchschnittliche Stärke von 80 cm verringern, allerdings musste dann beidseitig auf Sicht gemauert werden. Ebenfalls galt es den Amtsturm mit einzubinden, damit nicht wieder ein Abriss an der Mauer entstehen kann. Dazu wurde die vorhandene Betondecke durch die Firma Koch mit einem sauberen Trennschnitt begradigt. Auf den freigelegten Mauerresten der Wallgrabenmauer wurde eine neue Mauer
vorgeblendet, so dass dann eine neue mit Eisenmatten verstärkte Betonabdeckung angebracht werden konnte, welche den gesamten Amtsturm abdeckt, und damit stabilisiert. Bei den durchgeführten Arbeiten sorgten wir für ausreichend Drainage und Abflussmöglichkeit für das Oberflächenwasser. Die Entwässerung erfolgt auf mehreren Ebenen im Erdreich, welche an ein 125er HT Rohr anschlossen wurde. Das Wasser kann jetzt ungehindert in den Wallgraben ablaufen. Die Brüstungsmauer erhielt als Abschluss eine Betonkrone, um die Mauersteine vor
eindringendem Wasser zu schützen. Gegen Ende des letzten Jahres wurde, nachdem wir für die Decke des Amtsturms sowieso Fertigbeton bestellt hatten, gleich noch ein Fundament für eine Ausbesserung zwischen der Schräge an der Ostmauer unterhalb der Gaststätte und dem Seckendorffturm mit gegossen.

Unser Ewald stellte meistens alleine, einmal mit Unterstützung durch einige Helfer aus dem Freien Burgvolk zu Königsberg, die Mauer am Tempelchen zum Wallgraben hin fertig.
Auch baute er eine neue Brüstung für Wächters Ruh´.

Weiter mussten die Sturmschäden, welche beim Sturm am Tag des Sommerfestes entstanden, aufgeräumt und beseitigt werden. Der Sturm riß das Dach des Tempelchens komplett herunter und auf dem Schloßberg und im Steiggäckerle warf er einige Bäume um und brach Äste ab.

Gegen Ende 2012 wurde dann noch die vorhandene Holzlege ausgeräumt und abgebaut, die dazugehörigen Holzbalken, Bretter und das Brennholz auf dem Seckendorffturm zwischengelagert.
Jetzt kann die Firma Koch nach unseren Vorstellungen den Boden hinter der Gaststätte abtragen und die Fläche neu gestalten. Auf der so entstehenden neuen Fläche wollen wir dann eine neue Holzlege für unser Brennholz und einige Arbeitsgeräte aufbauen.

Zwischen den Einsätzen an der „Großbaustelle“ Nordmauer und den ständigen Instandhaltungsarbeiten an der Burgruine fanden dieses Jahr wieder einige Veranstaltungen auf der Burgruine statt. Viele fleißige Helferinnen und Helfer, darunter besonders die „Altgedienten“, legten sich wieder mächtig ins Zeug, damit die Gäste auf dem Schloßberg mit Essen und Trinken ausreichend versorgt werden konnten. Am Zapfhahn und hinter dem Bratwurstgrill, an den Kassen oder beim Vorbereiten wurde fleißig hantiert und geschuftet, um einige Euros für unsere Arbeiten an der Burgruine zu erwirtschaften. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei allen die mit angepackt haben, recht herzlich im Namen der Vorstandschaft bedanken, verbunden mit der Hoffnung, auch weiterhin für
den Verein da zu sein.

Aus Vereinssicht haben die Veranstaltungen auf dem Schloßberg mit der 1. Maiwanderung mit abschließendem Grillen, Kaffee und Kuchen im Wallgraben unterhalb des Wächterturms angefangen. Dies ist hauptsächlich für unsere Vereinsmitglieder gedacht. Wanderführer war das Gemeinderatsmitglied Udo Grieser, der eine schöne, nicht zu anstrengende Route auswählte. Der Pfingstfrühschoppen konnte bei sehr schönem Wetter und großer Beteiligung vieler Königsberger, auch vieler junger, am 28. Mai abgehalten werden. Die Rosenmesse, die sehr großen Anklang bei den auswärtigen Besuchern fand, folgte Ende Juni. Am Sonnwendfeuer im Wallgraben hatten wir wieder Pech mit dem Wetter. Es waren viele Besucher, hauptsächlich Königsberger, auf den Schloßberg gekommen. Durch den schon erwähnten Sturm gegen 22.00 Uhr
fand die Veranstaltung ein schnelles Ende, so dass nicht alles verkauft werden konnte und einige Sachen übrig waren, was sich dann auch bei den Einnahmen bemerkbar machte. Abschluss der Vereinsveranstaltungen war, wie in den letzten Jahren, der Königsberger Weihnachtsmarkt.
Zum 30ten Jubiläum des Marktes fand er diesmal an zwei Tagen statt. Das Bayerische Fernsehen und der Bayerische Rundfunk sendeten live vom Königsberger Weihnachtsmarkt am Freitag und Sonntag, was für Königsberg sicherlich eine große Werbung darstellte. Wegen des starken Schneefalls am Sonntag waren der Umsatz und das Ergebnis aber nicht höher als sonst an einem Tag, womit wir trotzdem zufrieden sein können. Danke an alle, die mit der zur Verfügungstellung von Socken und Selbstgebasteltem zum Gelingen beigetragen haben.

Am 29. Juni und am 06. Juli war jeweils eine Gruppe von je ca. 15 jungen Leuten der Fachoberschule Coburg zum Arbeiten auf den Schloßberg angereist. Die jungen Frauen und Männer bauten die Einfassung der Abfallbehälter nach der Zugbrücke ab, betonierten und mauerten an der Nordmauer auf Burghofniveau mit. Weiter transportierten sie einige Steine vom Lagerplatz zur Baustelle und räumten einen Großteil des Drecks unter dem Gerüst auf. Ein paar Mädchen verbandelten ein kleines Stück Mauer, an der sich die Fugen lösten.

Der Reinigungstrupp, unsere „Besenweiber“, sorgte wieder unermüdlich
für Sauberkeit und Ordnung im gesamten Schloßbergareal, vom Steiggäckerle bis in den Burghof, den Türmen wie dem Brunnenhäusle.
Viele Stunden verbrachten sie mit Unkraut zupfen, Laub zusammenrechen und Unrat auflesen und sorgten damit für einen aufgeräumten und sauberen Eindruck im Wallgraben und den Bereichen, welche von uns gepflegt werden.

Ich kann sagen, ein erfolgreiches Jahr 2012, in dem viele fleißige Hände wieder etwas zur Verbesserung und Erhalt der Schloßbergruine getan haben. Ich hoffe, dass es auch Spaß macht, sich am Erhalt und Aufbau zu beteiligen. Zum Arbeiten gehören ja auch mal der eine oder andere Scherz und die Geselligkeit.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Firmen bedanken, die 2012 für den Verein Arbeiten übernommen haben. Das waren die Firma Höchner, welche uns mit Beton versorgte, die Firma Koch für die Bagger- und –betonsägearbeiten sowie den prompten Lieferungen von Sand und Mineralbeton. Alle weiteren Baumaterialen besorgten wir uns wieder bei der Firma Batzner in Haßfurt.

Große Unterstützung erhielt die Schloßberggemeinde von der Stadt Königsberg durch das zur Verfügungstellen von Geräten und Fahrzeugen (Radlader und Transporter) sowie der Erledigung notwendiger Anträge und Planungsarbeiten. Dafür mein Dank an die Verwaltung mit unserem Ehrenvorsitzenden Bürgermeister Erich Stubenrauch an der Spitze.

An Material wurden verbraucht:
108 Sack Portland-Zement
86 Sack Trass-Zement
28 Tonnen Sand
10,5 Tonnen Fertigbeton
ca. 30 m³ Sandsteine (3 LKW Ladungen mit Hänger)
Eisenstangen und Eisenmatten für die Betonbewährung.
Dazu kommt noch einiges an Kleinmaterial wie Werkzeug, Befestigung und Verschalungsmaterial usw.

An die drei großen Sandsteinhaufen, die man im Wallgraben liegen sieht, kamen wir durch einen Hinweis unseres Ehrenritters Peter Haustein. Diese konnten wir verhältnismäßig günstig erstehen. Dafür möchte ich mich nochmals beim Peter bedanken.

Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr insgesamt: 1.507 Arbeitsstunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Arbeiten, die in jedem Verein anfallen, nicht mit enthalten. Dazu zählen Schreibarbeiten, Botengänge, Strümpfe für den Weihnachtsmarkt stricken und sonstige Hilfeleistungen, auch der Einsatz der Coburger Fachoberschüler wird nicht dazu gezählt.
Dafür vielen Dank an alle die im Hintergrund mitarbeiten.

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schloßbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2012 auf 69.113 Stunden.

Weiter gilt allen Mitgliedern, Gönnern und Förderern unseres Vereins mit ihren Sach- und Geldspenden ein herzliches Vergelt´s Gott. Sie alle tragen mit dazu bei, dass die Arbeiten hier oben weitergeführt werden können. Stellvertretend für alle möchte ich mich bei Frau Dagmar Kirchner für die Übernahme der Brotzeiten an den Samstagen und einer zusätzlichen Geldspende zu Weihnachten von 250 Euro bedanken.

Jegliche Unterstützung und Mithilfe, auch wenn sie noch so klein erscheint, ist uns stets willkommen. Falls sich jemand dem Reinigungstrupp oder der Arbeitsgruppe anschließen möchte kann er oder sie jederzeit zu uns stoßen. Es gibt immer etwas zu tun die Jedermann/- frau bewerkstelligen kann. Es ist auch nicht notwendig immer da zu sein, wir freuen uns über jeden, der ab und an mit hilft.

Jahresbericht 2011

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

die Nordmauer zwischen Amtsturm und Werkzeugturm prägte die Arbeiten im letzten Jahr und wird die Arbeitsgruppe auch in diesem Jahr weiter beschäftigen. Wie heißt es nicht zu unrecht: „Der Mensch plant und dann kommt es doch anders als man denkt!“ Aber so ist es halt mal im Leben. Wenn der Bauabschnitt dann aber abgeschlossen ist, werden wir sicher in den nächsten Jahrzehnten unsere Ruhe haben. Zu der großen und den kleineren Baustellen wurden wie jedes Jahr wieder etliche Feste auf dem Schloßberggelände durchgeführt, an denen sich die Schloßberggemeinde beteiligte oder selbst Veranstalter war. Für die Mithilfe bei den Veranstaltungen, dem Sauberhalten der Burganlage und dem Arbeiten an der Baustelle möchte ich mich im Namen der Vorstandschaft bei jeder einzelnen Helferin und jedem Helfer an dieser Stelle nochmals besonders bedanken. Ich glaube ich kann mit Recht sagen, dass wir wieder etwas zur Verbesserung und Erhalt der Schloßbergruine getan haben und es allen, die sich am Erhalt und Aufbau beteiligt haben, auch Spaß gemacht hat, sich hier oben zu engagieren.

Für die Arbeitsgruppe begann das Arbeitsjahr am 22. Januar mit dem Aufräumen des neu gekauften Lastenaufzugs (4.000 Euro) für die anstehenden Sanierungsarbeiten. Dieser musste erst einmal im Werkzeug- bzw. Wächterturm verstaut werden.
Weiter wurde mit den immer wieder notwendigen Entbuschungsarbeiten begonnen, dieses Jahr besonders an der Sichtschneise Richtung Unfinden, aber auch an der Schloßbergauffahrt rechts und links der Brücke. Da wieder einige Bäume krank waren bzw. bei den anstehenden Bauarbeiten stören würden, fällte diese der Stadtförster fachmännisch und die Arbeitsgruppe arbeitete die Bäume auf und lagerte sie auf der ehemaligen Ponykoppel. Diese Arbeiten zogen sich wegen witterungsbedingter Unterbrechungen bis Anfang April hin.

Geprägt waren die Arbeiten der Arbeitsgruppe im Jahr 2011 von der geplanten Sanierung und dann aus akutem Anlass Abriss und Wiederaufbau der inneren Wallgrabenmauer zwischen Amts- und Werkzeugturm.
Die Firma Krauser sollte ursprünglich nur einen großen Riss in der Mauer neben dem Amtsturm ausbessern. Damit die Arbeiten in ca. 5 – 7 Metern Höhe ohne die Gefahr von herabstürzendem losem Gestein ausgeführt werden können, sollte das lockere Mauerwerk entfernt werden.
Beim Versuch das Material zu entfernen krachten gleich mehr Mauerstücke herunter als geplant. Dabei entstand ein Ausbruch, der bis unter die 1984 errichtete Brüstungsmauer reichte. Da zu befürchten war, dass
noch mehr Steine aus der Mauer brechen würden, wurde die Baustelle großräumig abgesperrt und die Stadt Königsberg leitete alle notwendigen Maßnahmen ein, um festzustellen, wie groß der Schaden ist. Bis alle entsprechenden Stellen (Landratsamt, Denkmalpflege, Statiker) zur Begutachtung da waren und die Ämter dann ihr o.k. gaben, ist einige Zeit ins Land gegangen. Diese nutzte die Arbeitsgruppe, um die Mauerkrone der äußeren Wallgrabenmauer weiter zu befestigen und kleinere Sanierungs- und Aufräumarbeiten durchzuführen. Das Ergebnis der Untersuchung war, dass ein Teil der Mauer mit Brüstung abzureißen ist und
dann je nachdem was man vorfindet, ein Wiederaufbau durchgeführt werden kann. Mit Spezialgerät wurde somit die Mauer von der Krone bis ca. 5 Meter über Boden auf ca. 15 Meter Länge abgerissen. Dann hatte man auf einer durchgängigen Breite von 2,50 Meter festes Mauerwerk erreicht. Wobei der Abriss im Eck zwischen Amtsturm und Nordmauer bis auf Bodenniveau reichte. Auch wurden 5 Kernlochbohrungen, 2 im Amtsturm und 3 im unteren Bereich der Nordmauer, zur Beurteilung der Statik durchgeführt, die Gott sei Dank positiv verliefen, so dass wir mit den Wiederherstellungsarbeiten beginnen konnten.

Zuerst wurde ein Fundament unter dem schadhaften Mauerabschnitt im Eck zwischen Amtsturm und Nordmauer gegossen und ein Gerüst über 3 Stockwerke errichtet. Danach mauerte die Firma Krauser einen Stützpfeiler bis auf eine Höhe von ca. 5 m vor den Abriss, den wir dann nach und nach in die „alte Mauer“ wieder auslaufen ließen. Anschließend bzw. parallel riss der Arbeitstrupp die kaputten Mauerstellen ab, um genügend Auflageflächen für ein neues Mauerwerk zu bekommen. Nach und nach wurde die Mauer wieder nach oben gezogen. Im Oktober wurde die Baustelle dann winterfest gemacht. Die zeitaufwendigen Maurer- und Ausbesserungsarbeiten an der Nordmauer der inneren Wallgrabenmauer konnten in diesem Jahr noch nicht fertig gestellt werden, so dass auch im neuen Jahr weiter an der Stelle gearbeitet werden muss.

Zwischen den Einsätzen an den Samstagen pflasterte Ewald Fischer mit von Robert Häfner spendiertem Granitpflaster das Tempelchen an der Treppe zur Altershäuser Aussicht, so dass dort ein gerader Fußboden entstanden ist. Damit kein Dreck mehr von der Böschung ins Tempelchen gespült werden kann,
wird noch eine kleine Mauer erstellt werden müssen. Ebenfalls ist geplant, eine Sitzgelegenheit in die Laube einzubauen.

Zwischen den Einsätzen an der „Großbaustelle“ und den ständigen Instandhaltungsarbeiten an der Burgruine fanden dieses Jahr wieder einige Veranstaltungen auf der Burgruine statt, an denen sich die Schlossberggemeine beteiligte oder selbst Veranstalter war, um die Vereinskasse etwas zu füllen. Viele fleißige Helfer und die Mannen der Arbeitsgruppe nahmen Zapfhahn und Bratwurstzange in die Hand, oder fanden an der Kasse und Hilfsdiensten im Hintergrund ihren Einsatz. Durch den Pfingstfrühschoppen, der bei guter Beteiligung vor allem von der Jugend bei durchwachsenem Wetter stattfand, wurden die Festlichkeiten auf dem Schloßberg eingeläutet. Die Rosenmesse, die wieder großen Anklang aus Nah und Fern fand, folgte gleich am Wochenende nach Pfingsten, so mussten sich die Helfer am Grill- und Getränkestand wieder mächtig ins Zeug legen. Beim Sonnwendfeuer im Wallgraben hatten wir etwas Pech mit dem Wetter, so dass nur wenige den Weg auf den Schloßberg auf sich nahmen, was auch bei den Einnahmen zu spüren war. Abschuss der Vereinsveranstaltungen war, wie in den letzten Jahren, der Königsberger Weihnachtsmarkt, an dem sich unser Verein wieder mit einem Stand beteiligte.

Am 29 Juni und am 06.Juli waren jeweils eine Schar von je ca. 20 jungen Leuten der Fachoberschule Coburg zum Arbeiten auf den Schloßberg angereist. Die jungen Frauen und Männer schotterten mit ca. 12 Tonnen Mineralbeton den Fußweg oberhalb der Jugendherberge, der durch Regen ausgewaschen bzw. durch Fußgänger ausgetreten war. Somit kann man wieder trockenen Fußes auf den Berg. Weiter transportierten sie einige Steine vom Lagerplatz auf der Brückenseite zur Baustelle auf der Nordseite und ein paar Mädchen verbandelten ein kleines Stück Mauer unter der Brücke.

Der Reinigungstrupp, die „Besenweiber“, sorgte wieder unermüdlich für Sauberkeit und Ordnung im gesamten Schloßbergareal vom Steigäckerle bis in den Burghof, den Türmen wie dem Brunnenhäusle. Viele Stunden verbrachten sie mit Unkraut zupfen, Laub zusammenrechen und Unrat auflesen. Vielen Dank!

An dieser Stelle möchte ich auch allen Firmen danken, die im letzten Jahr für den Verein Arbeiten übernommen haben, besonders der Firma Krauser, die den Pfeiler an der Ecke Amtsturm/Nordmauer erstellt und uns das Schwerlastgerüst kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Weiter der Firma Koch für die Baggerarbeiten und die sofortige Lieferung von Sand und Mineralbeton. Unsere Baumaterialen besorgten wir wieder bei der Firma Batzner in Haßfurt.

Große Unterstützung erhielt die Schloßberggemeinde von der Stadt Königsberg durch das zur Verfügung stellen von Geräten und Fahrzeugen (Radlader und Transporter) sowie der Erledigung notwendiger Anträge und Planungsarbeiten.

An Material wurden verbraucht:
91 Sack Portland-Zement
65 Sack Trass-Zement
13 Tonnen Sand
14,3 Tonnen Kies
12 Tonnen Mineralbeton.
Dazu kommt noch einiges an Kleinmaterial für Entwässerung und zur
Befestigung des Gerüsts an der Mauer sowie Werkzeug zum Arbeiten
wie Schaufeln, Besen, Kellen usw.

Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr insgesamt: 1.346,5 Arbeitsstunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Schreibarbeiten, Botengänge, Strümpfe für den Weihnachtsmarkt stricken und sonstige Hilfeleistungen, sowie der Einsatz der Coburger Fachoberschüler, nicht mit enthalten.

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die
Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schlossbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2011 auf
67.606 Stunden.

Allen Helferinnen und Helfern, Mitgliedern, Gönnern und Förderern unseres Vereins mit ihren Sach- und Geldspenden ein herzliches Dankeschön. Sie alle tragen mit dazu bei, dass die Arbeiten hier oben weitergeführt werden können. Stellvertretend für Alle möchte ich mich bei Frau Dagmar Kirchner für die Übernahme der Brotzeiten an den Samstagen und einer zusätzlichen Geldspende Ende 2011 von 250 Euro bedanken.
Sehr gefreut hat sich die Schloßberggemeinde auch über eine Spende von 750 € vom Freien Burgvolk zu Königsberg, die uns Frank Slawik an der Nikolausfeier überreichte.

Jede Mithilfe und Unterstützung, auch wenn sie noch so klein ist, ist uns stets willkommen. Jeder der sich der Arbeitsgruppe oder dem Reinigungstrupp anschließen möchte ist uns herzlich willkommen. Er wird mit Arbeiten betraut, die er/sie sich zutraut oder gerne macht. Es ist auch nicht notwendig immer da zu sein, wir freuen uns über jeden, der ab und an mit hilft.

Jahresbericht 2010

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

das Vereinsjahr 2010 war durch viele kleine Ausbesserungs- und Verschönerungsarbeiten sowie vielen Veranstaltungen im Schlossbergareal geprägt. Einiges was sich die Maurergruppe für 2010 vorgenommen hatte konnte nicht fertig gestellt werden, aber die Grundlagen für die Arbeiten der nächsten Zeit wurden im letzten Jahr schon gelegt. Für die Mithilfe bei den  Veranstaltungen, das Sauberhalten der Burganlage und die Arbeiten an den einzelnen Baustellen möchte ich mich im Namen der Vorstandschaft bei jedem einzelnen Helfer im Voraus bedanken.

Am 27. Januar 2010 begann das Arbeitsjahr für die immer kleiner werdende Arbeitsgruppe. Nachdem die Arbeiten am Wächterturm mit dem Innenanstrich abgeschlossen waren, musste noch der vordere Teil des Dielenbodens fast bis zur Wendeltreppe erneuert werden. Die Holzauflagen und Dielenbretter waren durch die Feuchtigkeit so stark beschädigt, dass nur eine Kompletterneuerung sinnvoll war. Nach dem Erneuern der schadhaften Dielen musste, damit alles wieder ein richtiges Bild bekommt, der gesamte Dielenboden abgeschliffen und neu eingelassen werden. Diese Arbeiten zogen sich, auch wegen der schlechten Witterung, bis in den März hinein. Weiter wurden, bei entsprechender Anzahl von Helfern, die jedes Jahr anfallenden Holzarbeiten durchgeführt. So galt es im letzten Jahr besonders unterhalb der schönen Aussicht die Eschen und Akazien entlang des oberen Stückes der Stadtmauer zu entfernen. Ebenfalls wurden einige Sträucher Richtung Sichtschneise nach Unfinden entfernt. Auch der starke Pflanzenbewuchs entlang der Auffahrt Richtung Zugbrücke wurde zurück  geschnitten. Die Arbeiten erfolgten, wegen des schon erwähnten schlechten  Wetters, bis Anfang April.

Weiter gingen die Arbeiten mit dem Sortieren und Aufräumen der Mauersteine, die kreuz und quer und mit viel Dreck dazwischen, im Wallgraben lagerten. Die Steine, welche zur Weiterverarbeitung zu groß und schwer waren, wurden gleich auf etwas handlichere Größe gespalten.
Die schwere Arbeit, welche einige Vorschlaghammerstiele kostete, konnte rechtzeitig vor der Rosenmesse abgeschlossen werden. So konnte sich unser Schloßberg rechtzeitig wieder von seiner besten Seite und aufgeräumt präsentieren.

Bei der Erneuerung der Zugbrücke Ende 2009/Anfang 2010 wurde der Badpfeiler in Mitleidenschaft gezogen. Somit galt es, die durch große Maschinen gelockerten bzw. zerstörten Steine zu erneuern bzw. neu zu befestigen. Um die Arbeit überhaupt ausführen zu können, musste zuerst der starke Efeubewuchs entfernt werden. Danach wurden die losen Steine herausgenommen und neue Steine eingesetzt. Eine Erneuerung erfuhr ebenfalls die obere Abdeckung. Weiter wurden noch einige Steine, die langsam zerbröselten soweit entfernt, dass feste neue Steine davor gemauert werden konnten.

Auch die Mauerkrone der äußeren Wallgrabenmauer wurde in Richtung Altershäuser Aussicht weiter mit einer Betonschicht versehen, um das Eindringen von Wasser zu reduzieren.

Neben den Arbeitseinsätzen zum Erhalt der Burgruine nahm die Arbeitsgruppe mit zusätzlichen Helferinnen und Helfern an einigen Veranstaltungen auf der Burgruine teil. So galt es an 4 größeren Festlichkeiten auf der Burg die Kellen und Schaufeln gegen Bratwurstzange, Messer zum Aufschneiden der Brötchen, Betreuen der Verkaufskassen und Getränkeflaschenausgabe zu tauschen.
Somit wurde wieder einiges Geld für die Vereinskasse und den damit zu finanzierenden Bauvorhaben eingenommen.
Am 16. sowie am 23. Juni waren wieder 2 Arbeitsgruppen der FOS Coburg mit  ihren Fachlehrern zu einem Arbeitseinsatz auf dem Schloßberg.
Neben Fundament- und Maurerarbeiten zwischen den Amt- und Werkzeugturm wurde Holz aufgestapelt, Leerrohe für Versorgungsleitungen verlegt und Fugen an schadhaften Stellen der äußeren Wallgrabenmauer neu verbandelt. Die Schüler und Lehrer wurden mit ausreichend Getränken versorgt und für die geleistete Arbeit gedankt.

Da im letzten Jahr ausschließlich Ausbesserungsarbeiten anstanden, konnten die Arbeiten weitestgehend ohne Hinzuziehung von Firmen durchgeführt werden.
Unsere Baumaterialen besorgten wir wieder bei der Firma Batzner in Hassfurt und der Firma Koch in Hellingen.
Unterstützung fand die Schloßberggemeinde weiter durch die Stadt Königsberg mit der zur Verfügungstellung von Geräten, Fahrzeugen (Radlader und Transporter) und Kleinmaterial. Ein Lob an die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, der Forstleute und der Stadtverwaltung, mit unserem Ehrenvorsitzenden Bürgermeister Erich Stubenrauch an der Spitze.

An Material wurden verbraucht:
45 Sack Portland-Zement
12 Sack Trass-Zement
12 Tonnen Sand.

Gegen Ende 2010 kaufte die Schloßberggemeinde noch ca. 160 Bohlen
à 2,50 Meter und einen Lastenaufzug für die Bauarbeiten an der Nordseite der inneren Wallgrabenmauer zwischen Amtsturm und Werkzeugturm.

Die Reinigungsgruppe sorgte für Ordnung und Sauberkeit auf den weitläufigen Wegen der Schlossanlage bis zum Steiggäckerle. Die gesamte Burganlage wurde mehrmals von Dreck und Laub befreit. Das Brunnenhaus, die Türme, und der Ritterkeller wurden ausgekehrt und gereinigt.
Unsere liebevoll genannten „Besenweiber“ sorgen somit für den ersten sauberen und ordentlichen Eindruck bei allen Gästen, die die Burgruine besuchen.

Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr insgesamt: 1.337 Arbeitsstunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Schreibarbeiten, Botengänge, Strümpfe für den Weihnachtsmarkt stricken und sonstige Hilfeleistungen, sowie der Einsatz der Coburger Fachoberschüler, nicht mit enthalten.

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die
Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schlossbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2010 auf
66.259,5 Stunden.

Allen Helferinnen und Helfern, Mitgliedern, Gönnern und Förderern unseres Vereins mit ihren Sach- und Geldspenden ein herzliches Dankeschön. Sie alle tragen mit dazu bei, dass die Arbeit hier oben weitergeführt werden kann. Stellvertretend für Alle möchte ich mich an dieser Stelle bei Frau Dagmar Kirchner und Frau Marion Reuther bedanken.

Jede Mithilfe und Unterstützung, auch wenn sie noch so klein ist, ist uns
stets willkommen und wie würde unser Pfarrer sagen – herzlich empfohlen.