Jahresbericht 2020

Liebe Mitglieder, verehrte Damen und Herren,

wie immer möchte ich auch heute über die Arbeiten auf dem Schloßberg berichten.

Im Februar fingen die Arbeiten der Arbeitsgruppe mit Aufräumarbeiten im Brunnenhaus und Ritterkeller an. Weiter ging es mit dem „Zurückschneiden des Bewuchses“ rund um den Schloßberg. Schwerpunkte waren die Auffahrt zum Parkplatz rechts und links der Brücke, entlang des Weges zur „Schönen Aussicht“ und Richtung Altershausen bis auf Höhe des Pulverturms. Die körperlich sehr anstrengende Arbeit führten wir bis Anfang März aus.

Am 23. März ging es mit den Maurerarbeiten los. Zuerst wurde die Baustelle am Basteiturm eingerichtet und das bestehende Gerüst überprüft, das im Laufe des Jahres um zwei Stockwerke erhöht wurde. Das war nur deshalb möglich, weil wir von Uwe Seemann weitere, identische Gerüstteile ausgeliehen bekamen. Dann ging es an fast allen Samstagen, an denen das Wetter mitspielte, mit den Wiederaufbauarbeiten am Basteiturm weiter. Außen wurde der Turm mit Sandsteinen Lage für Lage erhöht. Innen verwendeten wir Schwerbetonsteine und Ziegelsteine. Der entstandene Hohlraum wurde mit Beton, Steinbrocken und Eisenstangen verfüllt. Durch den großen Einsatz der fleißigen Helfer wuchs der Basteiturm immer weiter nach oben bis auf Burghofniveau.

Zwischen den Einsätzen auf dem Schloßberg wurden noch an einigen Samstagen Sandsteine aus Rügheim mit dem Traktor und Hänger unseres Kassiers Gerd Kost geholt. Diese wurden mir von einem ehemaligen Arbeitskollegen kostenlos angeboten, der einen alten Schuppen abgerissen hatte und die Steine nicht mehr benötigte. Weitere Sandsteine bekamen wir aus Hofstetten, die uns Stefan Kaiser kostenfrei überließ und selbst mit seinen Fahrzeugen in den Wallgraben brachte. Ebenfalls benötigten wir noch einige Meter Gerüst für die Maurerarbeiten im Inneren des Basteiturms. Hier sprang Adolf Ullrich ein, der uns die benötigten Gerüstteile auslieh. Wir mussten die Gerüstteile nur in Stöckach abholen und wenn wir sie nicht mehr brauchen nach Schweinshaupten zurückbringen.

Nachdem wir auf Höhe des Burghofs angekommen waren, musste die Brüstung abgebrochen und eine Treppe mit 23 Stufen vom mittleren Stock nach oben gebaut werden. Dabei half uns die Firma Krauser aus Oberhohenried. Norbert Krauser war einige Samstage und unter der Woche auf dem Schloßberg, um uns zu sagen, wie wir die Treppenarbeiten am besten durchführen. Nachdem die Arbeitsgruppe mit den Abbruch- und Treppenarbeiten soweit fertig war, baggerte Manfred Geiling aus Junkersdorf uns ein Fundament für die Bodendecke am Basteiturm aus. Der Boden wurde von den Mitgliedern Erich Schulz und Gerd Kost entsorgt. Vorher fräste noch die Firma Albert aus Oberhohenried die große Eichenwurzel vor dem Basteiturm aus. Dann kam noch eine weitere, schweißtreibende Arbeit auf die freiwilligen Helfer zu. Das Gerüst für die obere Decke des Basteiturms musste in Oberhohenried geholt und in den Basteiturm eingebaut werden. Gott sei Dank half uns hier auch die Firma Krauser und unser Gemeinderat Erich Schulz, der das ganze benötigte Material zur Baustelle beförderte. Die schweren Eisensprieße und das benötigte Schalmaterial wurden hauptsächlich von unseren sehr fleißigen Rentnern Werner Heyn, Herbert Spath, Henry Austel und Walter Schneider die Treppen hinunter in den Basteiturm getragen. Diese fleißigen Rentner unserer Arbeitsgruppe halfen auch einige Tage später mit, als unter der Führung des Chefs Norbert Krauser und seiner erfahrenen Mitarbeiter die Deckenverschalung fachgerecht aufgestellt wurde. Nachdem das Ingenieurbüro Hußenöder nach Vorortbesichtigung mitgeteilt hatte was für Eisen benötigt wird und welche Stärke die Decke haben muss, bestellte die Baufirma Krauser das benötigte Material. Dann hieß es wieder einmal Baumaterial mit Hand transportieren. Ca. 3,5 Tonnen Eisenstangen in verschiedenen Längen und Stärken galt es, vom Parkplatz über die Brücke zur Baustelle am Basteiturm zu tragen und später in die Verschalung einzubauen. Das Schleppen der Eisenstangen übernahm der „Rentnertrupp“ und ich, und auch beim Einbau in die Deckenverschalungen halfen wir mit. So konnte dann Anfang Oktober die obere Betondecke des Basteiturms unter Mithilfe von Erich Schulz, Werner Heyn und Herbert Spath durch die Firma Krauser gegossen werden. In die Decke wurden 25m³ Beton eingebaut.

Als die Decke soweit abgetrocknet war, dass man sie begehen konnte, bauten die fleißigen Helfer noch über 30 extra zugesägte Kragsteine als Randabschluss ein. Die besonderen Sandsteine aus sehr wetterfestem Material besorgte uns die Firma Petro Schiller zu einem sehr günstigen Preis. Diese Kragsteine hatten wir schon im Frühjahr letzten Jahres bestellt und die Steine wurden so lange bei der Firma Petro Schiller gelagert, bis wir sie zum Verbauen benötigten und dann abholten. Als letzte Arbeit an der Baustelle musste das Traggerüst der Decke wieder aus dem Basteiturm ausgebaut und zur Firma Krauser zurückgebracht werden. Diese Arbeit führten wir am 9. November aus. Auch zu dieser Arbeit konnten wir auf die Fahrzeuge der Firma Krauser zurückgreifen. Letzter Arbeitseinsatz auf dem Schloßberg war am 16. November. Mit dem Setzen des letzten Kragsteines und dem „Winterfestmachen“ der Baustelle wurden die Arbeiten für dieses Jahr beendet.

Durch den besonders großen Einsatz der „Rentnertruppe“ Erich Schulz, Herbert Spath, Henry Austel, Werner Heyn, Gerd Kost, Peter Haustein und Walter Schneider sparte die Schloßberggemeinde bei dem Einbau der oberen Decke im Basteiturm ca. 10.000, — Euro. Das ist meiner Meinung einen besonderen Applaus wert. Eine Sonderaufgabe führt, so nebenbei, unser Mitglied Peter Haustein aus. Er versah die oberen Aussparungen im Seckendorff-Turm mit neuen Löffelschießscharten aus Sandsteinplatten.

Auch dieses Jahr war wieder eine Gruppe von Schülern der Regiomontanus-Fachoberschule aus Coburg für einen Tag auf dem Schlossberg aktiv. Sie transportierten Sandsteine, halfen beim Abbrechen der Brüstung am Basteiturm, bauten Steinringe um die neu gesetzten Weinstöcke an den Burgmauern im Wallgraben und hinter der Kemenatenmauer und führten Bodenarbeiten aus.

Die „Besenweiber“, unser Reinigungstrupp, kümmerte sich auch im ganzen letzten Jahr um die Sauberkeit und Ordnung auf und um dem Schloßberg. Mehrmals wurde Unrat und Laub im Burghof, Wallgraben und auf dem Fußweg hinab zur Jugendherberge entfernt. Auch die Wege im Steiggäckerle wurden freigehalten. Etliche Male wurden die Türme und das Brunnenhaus gereinigt. Mit ihrem Einsatz sorgten unsere „Besenweiber“ für einen sauberen und ordentlichen Eindruck auf dem ganzen Schloßberg.

An Material wurden durch die Arbeitsgruppe verbraucht:

                   102   Sack Portland-Zement

                   39     Sack Trass-Zement

                   13     Sack Trass-Kalk

                   15 t   Sand

                   8 t     Kies

                   3 t     Mineralbeton

                   25 t   Beton

                   3,5 t  Baustahl.

Dazu kommt noch einiges an Kleinteile wie Arbeitswerkzeug, Befestigungsmaterial, Stromkabel, Flexscheiben, Schrauben, Holz usw.

Das benötigte Baumaterial besorgten wir uns hauptsächlich bei der Firma Batzner in Haßfurt. Den Sand, Kies und Mineralbeton lieferte uns die Firma Krauser aus Oberhohenried, die Firma Koch aus Hellingen oder der städtische Bauhof. Der Beton kam von der Firma Hochrhein aus Horhausen.

Für den einen oder anderen Arbeitseinsatz nutzten wir den Radlader oder ein anderes Transportfahrzeug der Stadt Königsberg. Für die Zurverfügungstellung der Fahrzeuge möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei unserem Ehrenvorsitzenden Bürgermeister Claus Bittenbrünn sowie der Stadtverwaltung bedanken.

Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr insgesamt

1.630 Arbeitsstunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Arbeiten, die im Hintergrund permanent ablaufen und für das Vereinsleben sehr wichtig sind, nicht mit enthalten. Dazu zählen unter anderem die Kassier- und Schreibarbeiten, Botengänge, organisatorische Vorbereitungen, sonstige Hilfeleistungen oder auch Strümpfe stricken und Bastelarbeiten für den Weihnachtsmarkt. Mein besonderer Dank geht an alle, die hierbei immer wieder mit anpacken und helfen und so mit dazu beitragen, dass die Arbeit für den Erhalt und das Aussehen des Schloßberges so reibungslos abläuft.

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schloßbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2019

auf 77.972 Stunden.

Jahresbericht 2018

Liebe Mitglieder, verehrte Damen und Herren,

wie immer möchte ich auch heute über die Arbeiten auf dem Schloßberg berichten.

Im Januar fingen die Arbeiten der Arbeitsgruppe mit dem Aufräumen von Sturmholz an der Auffahrt zur Burg an. Weiter ging es mit dem „Zurückschneiden des Bewuchses“ rund um den Schloßberg. Schwerpunkte waren die Auffahrt zum Parkplatz rechts und links der Brücke, entlang des Weges zur „Schönen Aussicht“, am Fußweg zur Jugendherberge und im unteren Bereich der „Hamburger Aussicht“. Die sehr anstrengende, körperliche Arbeit führten wir bis Ende März aus.

Anfang April ging es mit den Maurerarbeiten los. Zuerst wurde die Baustelle am Basteiturm eingerichtet und das bestehende Gerüst überprüft. Dann ging es das ganze Jahr über mit den Wiederaufbauarbeiten am Basteiturm weiter. Außen wurde der Turm mit Sandsteinen aus unserem Lager unter der Brücke Lage für Lage erhöht. Innen verwendeten wir Schwerbetonsteine. Der entstandene Hohlraum wurde mit Beton und Steinbrocken verfüllt. Zwei Rundbogenaussparungen für Fenster wurden mit Hilfe einer Holzkonstruktion, die überwiegend unser Vorstandsmitglied Erich Schulz zusammenbaute, verschalt und anschließend mit Natursteinen ausgebaut. So wuchs der Basteiturm durch den großen Einsatz der fleißigen Helfer bis zum letzten Arbeitseinsatz am 3. November bis fast auf Burghofniveau. Jeder kann sich sicherlich vorstellen, dass dabei unser Gerüst mit Aufzug erhöht werden musste.

Ebenfalls wurde die Bratwurstbude im Wallgraben mit einem Pflasterboden, welcher uns kostenfrei von der Familie Lörzer überlassen wurde, versehen. Die Fensternischen im Seckendorffturm versah unser Mitglied Peter Haustein mit Holzläden. Deren Basis bildeten die nicht mehr benötigten Holzläden des Wächterturms. Weiter überlies uns die Familie Rappert aus der Pfaffengasse Sandsteine. Diese wurden mit Hilfe des Traktors und Hängers unseres Säckelwartes Gerd Kost in den Wallgraben befördert. Ebenfalls konnten wir kostenlos überlassene Arbeitsmaterialien in Form von Sandsteinen und Rinnenziegel aus Burgpreppach und Eichelsdorf mit Hilfe des Pritschenwagens der Stadt auf den Schloßberg bringen. Das Material wurde teilweise auch schon wieder verbaut.

Auch dieses Jahr war wieder eine Gruppe von Schülern der Regiomontanus-Fachoberschule aus Coburg für einen Tag auf dem Schlossberg aktiv. Sie transportierten Sandsteine vom Lager unter der Brücke zum Basteiturm, befreiten den Pulverturm von Bewuchs, richteten ein Stück beschädigtes Mauerwerk an der Brücke zum Burghof und führten Bodenarbeiten aus.

Der Reinigungstrupp, unsere „Besenweiber“, kümmerte sich das ganze Jahr um Sauberkeit auf dem Schloßberg. Mehrmals wurden Unrat und Laub im Burghof, Wallgraben und auf dem Fußweg hinab zur Jugendherberge entfernt. Auch die Wege im Steiggäckerle wurden freigehalten. Etliche Male wurden die Türme und das Brunnenhaus gereinigt. Mit ihrem Einsatz sorgten unsere Besenweiber wieder für einen sauberen und ordentlichen Eindruck auf dem ganzen Schloßbergareal.

An Material wurden durch die Arbeitsgruppe verbraucht
82 Sack Portland-Zement
46 Sack Trass-Zement
19 Sack Trass-Kalk
12 t Sand
ca. 15 m³ Sand- und Betonsteine.

Dazu kommt noch einiges an Kleinteile wie Arbeitswerkzeug, Befestigungsmaterial, Stromkabel, Flexscheiben, Schrauben, Holz usw.

Das benötigte Baumaterial besorgten wir uns hauptsächlich bei der Firma Batzner in Haßfurt. Den Sand lieferte uns die Firma Krauser aus Oberhohenried.

Für den einen oder anderen Arbeitseinsatz nutzten wir den Radlader oder ein anderes Transportfahrzeug der Stadt Königsberg. Für die Zurverfügungstellung möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei unserem Ehrenvorsitzenden Bürgermeister Claus Bittenbrünn und dem Stadtrat von Königsberg bedanken.

Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr insgesamt:

1.389 Arbeitsstunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Arbeiten die im Hintergrund permanent ablaufen und für das Vereinsleben sehr wichtig sind nicht mit enthalten. Dazu zählen unter anderem die Kassier- und Schreibarbeiten, Botengänge, organisatorische Vorbereitungen, Strümpfe stricken, Bastelarbeiten und sonstige Hilfeleistungen. Mein besonderer Dank geht an alle, die hierbei immer wieder mit anpacken und helfen und so mit dazu beitragen, dass alles reibungslos abläuft.

 

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schloßbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2018

auf 76.342 Stunden.

Jetzt möchte ich noch allen Mitgliedern, Spendern und Förderern unseres Vereins „danke“ sagen. Durch ihre Mitgliedsbeiträge, Geld- und Brotzeitspenden sowie Sachzuwendungen tragen sie alle mit dazu bei, dass die Arbeiten auf unserem Schloßberg weitergeführt werden können.

 

E. Klug

1. Burgvogt

Jahresbericht 2017

Liebe Mitglieder, verehrte Damen und Herren,

wie immer möchte ich an dieser Stelle über die Arbeiten im letzten Jahr berichten.

Mit dem „Zurückschneiden des Bewuchses“ an der Auffahrt zum Parkplatz rechts und links der Brücke, zum Burghof und entlang des Weges zur „Schönen Aussicht“ begannen Anfang Februar die Arbeiten auf dem Schloßberg. Diese schwere körperliche Arbeit führte die Arbeitsgruppe bis ca. Mitte März aus.

Die Arbeiten der Maurergruppe waren auch 2017 hauptsächlich von Sicherungsmaßnahmen an der Burganlage geprägt. Ende März begann man jedoch erst mit dem Herrichten der Bratwurstbude im Wallgraben. Es wurde ein neues Blechdach und Traufbretter angebracht sowie ein Rauchabzug installiert.

Dann ging es Anfang April mit den Maurerarbeiten an der äußeren Wallgrabenmauer weiter. Die Mauer wurde auf einer Brüstungshöhe von ca. 1,10 Meter erhöht. Weiter wurde eine Kastanie im Wallgraben gefällt und die dazugehörige Wurzel ausgefräst. Die Wallgrabenmauer wurde dann an dieser Stelle wieder neu aufgebaut. Für die Versorgung des Klowagens, der bei Festen auf der ehemaligen Ponykoppel aufgestellt wird, setzte die Arbeitsgruppe einen Schacht zur Strom- und Wasserversorgung hinter der Wallgrabenmauer. Die Erhöhung der äußeren Wallgrabenmauer an der Nordseite der Burg wurde bis zur Einfahrt in den Wallgraben (Ponykoppel) ausgeführt.

Anfang April baggerte die Firma Koch aus Hellingen Boden entlang der inneren Wallgrabenmauer rund um die Kemenatenmauer ab. Der Boden wurde in den Wallgraben geworfen und von dort aus abtransportiert. Die Maßnahme war ebenfalls dem Sicherheitskonzept der Stadt Königsberg geschuldet, um an der Wallgrabenmauer eine Brüstungshöhe von 1,10 Meter Höhe zu erreichen. Mitte Mai befestigte die Firma Metallbau Felix Dittrich im Burghof Richtung Freilichtbühne ein Geländer. Im Wallgraben wurden ebenfalls einige Handläufe an den Treppenauf- und abgängen von der Firma Dittrich angebracht.

Bei einem Scheunenabriss in Altershausen konnten wir mehrere Traktoranhänger voll Sandsteine käuflich erwerben. Diese wurden uns, nachdem wir sie aufgeladen hatten, vom Veräußerer Rene Freter kostenfrei und unkompliziert zu unserem Steinlager im Wallgraben unter der Brücke transportiert. Ende September waren die Arbeiten an der äußeren Wallgrabenmauer beendet.

Im Juli reisten wieder einige Schüler/innen der FOS/BOS zu einem Arbeitseinsatz auf der Burg von Coburg an. Sie führten diverse Arbeiten auf dem Schlossbergareal aus. So wurden Sandsteine zu den Baustellen transportiert, Holz aufgeräumt, einige Mauersteine gesetzt, Mauerfugen neu verfüllt und der Pulverturm von Bewuchs befreit.

Die letzten Arbeiten im vergangenen Jahr führten wir dann am Basteiturm aus. Hier konnten noch einige Sandstein- und Betonsteinreihen aufgebaut und der Zwischenraum mit Beton verfüllt werden. Durch die im ganzen Jahr recht starke Beteiligung am Wiederaufbau der Burgruine konnten wir viel für den Erhalt und Wiederaufbau der Burgruine tun.

Der Reinigungstrupp, unsere „Besenweiber“, kümmerte sich das ganze Jahr um Sauberkeit und Ordnung auf dem Schloßberg. Mehrmals wurden Unrat und Laub im Burghof, im Wallgraben und dem Fußweg hinab zur Jugendherberge bis hinüber zum Steiggäckerle entfernt. Etliche Male wurden die Türme und das Brunnenhaus gereinigt. Mit ihrem Einsatz sorgten die Besenweiber wieder für einen aufgeräumten und sauberen Eindruck auf dem ganzen Schloßberg.

An Material wurden durch die Arbeitsgruppe verbraucht:
82 Sack Portland-Zement
57 Sack Trass-Zement
25 Sack Trass-Kalk
15 t Sand
ca. 20 m³ Sandsteine.

Dazu kommen noch 35 laufende Meter Absperrzäune für unsere Baustellen, einiges an Kleinteile wie Arbeitswerkzeug, Befestigungsmaterial, Stromkabel, Flexscheiben, Schrauben, Holz usw.

Das benötigte Baumaterial besorgten wir uns hauptsächlich bei der Firma Batzner in Haßfurt.

Auch konnten wir zu dem einen oder anderen Arbeitseinsatz den Radlader oder ein Transportfahrzeug der Stadt Königsberg nutzen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei unserem Ehrenvorsitzenden Bürgermeister Claus Bittenbrünn und dem Stadtrat von Königsberg bedanken.

Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr insgesamt: 1.363,5 Arbeitsstunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Arbeiten, die im Hintergrund permanent ablaufen und für das Vereinsleben sehr wichtig sind, nicht mit enthalten. Dazu zählen unter anderem die Kassier- und Schreibarbeiten, Botengänge, organisatorische Vorbereitungen, Strümpfe stricken, Bastelarbeiten und sonstige Hilfeleistungen. Mein besonderer Dank geht an alle, die hierbei immer wieder mit anpacken und helfen und so mit dazu beitragen, dass alles reibungslos abläuft.

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schloßbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2017 auf

74.953,5 Stunden.

Jetzt möchte ich noch allen Mitgliedern, Spendern und Förderern unseres Vereins „danke“ sagen. Durch ihre Mitgliedsbeiträge, Geld- und Brotzeitspenden sowie Sachzuwendungen tragen sie alle mit dazu bei, dass die Arbeiten auf unserem Schloßberg weitergeführt werden können.

Jahresbericht 2016

Liebe Mitglieder, verehrte Damen und Herren,

wie immer möchte ich an dieser Stelle über die Arbeiten im letzten Jahr berichten.

Für die Arbeitsgruppe begann die Arbeit auf dem Schloßberg am 6. Februar 2016. Wie in den letzten Jahren wurde wieder mit dem Zurückschneiden der Bäume und Sträucher rund um die Schloßbergruine begonnen. Schwerpunkt des Freischneidens rund um die Mauern waren die Böschungen links von der „Schönen Aussicht“ bis zur „Altershäuser Aussicht“. Am steilen Berghang bis fast zur unteren Weinbergsmauer wurde das mannshohe Gestrüpp mit Motorsensen und Motorsägen Stück für Stück bodennah abgeschlagen. Das angefallene Geäst wurde dabei sofort entsorgt. Dickere Äste wurden auf der Ponykoppel gelagert. Diese körperlich sehr schweren Arbeiten führten wir bis Ende März durch.

Am 9. April, nach einem durchwachsenen Winter, wurden die Maurerarbeiten begonnen. Es galt, nach und nach unterschiedliche Mauern und Eisenabsperrungen zu erhöhen. Damit setzte die Schloßberggemeinde Punkte eines Sicherheitskonzeptes des Architektenbüros Bergmann um, welches die Stadt Königsberg in Auftrag gegeben hatte. Zuerst wurde die Mauer der Freilichtbühne in Richtung Parkplatz um ca. 40 cm erhöht. Dazu mussten Sandsteine aus unserem Lager im Wallgraben mit Traktor und Radlader in den Burghof befördert werden. Nach dem Entfernen eines Betonstreifens auf der alten Mauer konnten wir mit dem Aufmauern der Brüstung auf ca. 1,10 m Höhe beginnen. Auch ein Stück Mauer der Kemenaten wurde auf ca. 4 Meter Länge so auf die gewünschte Höhe von 1.10 m gebracht. Die Mauern wurden dann zum Schutz vor der Witterung wieder mit einer Betonkrone versehen.

Parallel dazu erhöhte unser Mitglied Ewald Fischer die Eisengitter entlang der Freilichtbühne und der Kemenatenmauer. Auch ein Handlauf an der Treppe hinter der Burghofmauer wurde von Ewald Fischer angefertigt und montiert.

Für die Festlichkeiten im Wallgraben haben wir dann einen neuen Bratwurststand gebaut. Dieser wurde rechtzeitig vor der Rosenmesse aufgestellt und eingerichtet.

Die Maler und Verputzer der Firma Berchthold verputzten den Innenraum des Werkzeugturms. Unser 2. Burgvogt Heinz-Dieter Schmidt baute im neu verputzten Werkzeugturm eine Spüle ein und sorgte für die Strominstallation. Den Wasseranschluß, der bis hinüber zur neuen Bratwurstbude reicht, installierte unser Mitglied Alfred Walk.

Anfang Juli begannen wir mit der Umsetzung des Sicherheitskonzeptes im Wallgraben. Zuerst wurden die Mauern um die Bratwurstbude erhöht. Danach ging es an der äußeren Wallgrabenmauer weiter. Alle 3 Meter erhöhten wir die Mauern auf einer Länge von ca. 1 Meter, um vom Fußweg zum Wallgraben eine Brüstungshöhe von über 1,10 Meter zu bekommen. In den Zwischenräumen setzten wir ja 2 Eisenrohre als Absperrung ein. Weiter wurde gegenüber dem Amtsturm die Treppe in den Wallgraben abgebaut und das entstandene „Loch“ durch Zumauern geschlossen. Gegen Ende des Jahres haben wir durch die Waldarbeiter der Stadt noch eine Kastanie fällen lassen. Der Baum wurde am Samstag nach dem Fällen sofort von uns klein gesägt, gespalten und aufgeräumt. Das angefallene Holz lagerten wir auf der Ponykoppel.

Am 07. Juni verbrachten ca. 20 Schüler der Fach-/Berufsoberschule aus Coburg einen Tag auf dem Schloßberg. Sie räumten Holz um, reparierten ein Leerrohr vom Werkzeugturm zur Bratwurstbude, sägten Altholz hinter der Schloßberggaststätte welches sie dann auf die Ponykoppel brachten, bauten eine Stufe zur Altershäuser Aussicht ab und räumten Steine auf. Weiter wurde Boden abgetragen und ein paar Steine auf die Mauer der Ponykoppel gesetzt. Die Mädchen und Jungs erlebten mit ihren 2 Fachlehrern wieder ein paar ereignisreiche Stunden auf unserer Burg.

Unsere „Besenweiber“, der Reinigungstrupp, kümmerte sich wieder um Sauberkeit und Ordnung im gesamten Schloßbergareal. Mehrmals wurden Unrat und Laub vom Steiggäckerle bis in den Burghof, den Wallgraben und dem Fußweg zur Jugendherberge hinab entfernt. Einige Male säuberten sie die Türme und das Brunnenhaus. Mit ihrem Einsatz sorgten sie wieder für einen aufgeräumten und sauberen Eindruck auf dem ganzen Schloßberg.

An Material wurden durch die Arbeitsgruppe verbraucht:
28   Sack Portland-Zement
30   Sack Trass-Zement
8   Sack Trass-Kalk
12   t Sand
10 m³ Sandsteine.

Dazu kommt noch einiges an Kleinmaterial wie Werkzeug, Befestigungs- und Verschalungsmaterial, KG-Rohre und Winkel, usw.

Das benötigte Baumaterial besorgten wir uns wieder bei der Firma Batzner in Haßfurt.

Die Kosten für die Umsetzung des Sicherheitskonzeptes wurden voll und ganz von der Stadt Königsberg übernommen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei unserem Ehrenvorsitzenden Bürgermeister Claus Bittenbrünn und dem Stadtrat von Königsberg bedanken.

Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr insgesamt: 1.051 Arbeitsstunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Arbeiten die im Hintergrund permanent ablaufen und für das Vereinsleben sehr wichtig sind nicht mit enthalten. Dazu zählen unter anderem die Schreibarbeiten, Botengänge, organisatorische Vorbereitungen, Strümpfe stricken sowie Bastelarbeiten für den Weihnachtsmarkt und sonstige Hilfeleistungen. Mein besonderer Dank geht an alle, die hierbei immer wieder mitziehen und so mit dazu beitragen, dass alles so reibungslos abläuft.

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schloßbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2016 auf 73.586 Stunden.

Allen Mitgliedern, Spendern und Förderern unseres Vereins möchte ich an dieser Stelle „Danke“ sagen. Durch ihre Mitgliedsbeiträge, Geld- und Brotzeitspenden sowie Sachzuwendungen tragen sie mit den freiwilligen Helfern dazu bei, dass die Arbeiten auf unserem Schloßberg weitergeführt werden können. Somit ist auch in den nächsten Jahren sichergestellt, dass unsere Schloßbergruine ein Aushängeschild für Königsberg und seine Bewohner sein wird.

Jahresbericht 2015

Liebe Mitglieder, verehrte Damen und Herren,

wie immer möchte ich an dieser Stelle über die Arbeiten im letzten Jahr berichten.
Für die Arbeitsgruppe begann die Arbeit auf dem Schloßberg am 24. Januar 2015. In diesem Jahr nicht mit dem Entfernen von Gestrüpp, sondern mit der Installation der Beleuchtung im Brunnen. Der Strahler musste neu aufgehängt werden, da im letzten Jahr eine neue Eisenabdeckung durch die Firma „Eisen im Trend“ aus Knetzgau eingebaut wurde. Hier war unser 2. Burgvogt Hannes Schmidt als Fachmann gefragt, der durch weitere „Handlanger“ unterstützt wurde. Ebenfalls fielen auch noch kleine Holzausbesserungsarbeiten an der Brunnenabdeckung an, die wir gleich mit erledigten.

Am 31. Januar fingen wir mit dem Zurückschneiden der Bäume und Sträucher an. Schwerpunkte waren die Böschungen rechts und links der Zugbrücke und an der sogenannten „Hamburger Aussicht“. Vom Fußweg aus, der zur Jugendherberge führt, schlugen die Helfer die daumendicken Brombeersträucher, Eschen-, Ahorn-, Robinien- und Haselnussschösslingen mit Motorsensen und Motorsägen Stück für Stück, den steilen Berg hinauf, bodennah ab. Das anfallende Gestrüpp wurde dabei sofort entsorgt. Auch eine große Eiche, die durch einen Mitarbeiter des städtischen Forstes oberhalb des Anwesens Hofmann gefällt wurde, schafften wir auf die Ponykoppel. Zu Hilfe kam uns dabei der neue Traktor des Kassiers Gerd Kost und Werkzeug, das uns der Forstbetrieb Bodo Schmidt zur Verfügung gestellt hatte. Dort wurde die Eiche dann zu Brennholz verarbeitet. Mit diesen Arbeiten waren wir, auch auf Grund der Witterung, bis Mitte April beschäftigt. Es war alles eine Buckelarbeit, welche ganz schön auf die Knochen ging, erschwert noch durch das auf allen Seiten steil abfallende Gelände. Auch an der ca. 300 Jahre alten Eiche hatten wir ganz schön zu knabbern.

Ende April, nach einem durchwachsenen Winter, konnte der Maurertrupp die „neue“ Baustelle am Basteiturm einrichten. Als erstes musste das Gerüst aufgebaut werden. Da der Basteiturm bekanntlich rund ist, benötigten wir sehr viel Befestigungsmaterial. Drei Gerüstebenen wurden aufgebaut und mit Holzbohlen belegt. Die vierte Ebene ist noch nicht begehbar und wird je nach Baufortschritt erweitert und begehbar gemacht. Auch der Aufzug musste an der richtigen Stelle aufgestellt und installiert werden. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, den Turm bis auf Burghofniveau hoch zu ziehen und dann mit einer weiteren Betondecke begehbar zu machen. Abschluss wird eine Brüstung von 1 Meter Höhe sein.

Für die Festlichkeiten auf der Burg musste der Bratwurststand hergerichtet werden. So wurden die Seiten mit Holzpanelen verkleidet und die Rückseite mit Gewebefolie geschlossen. Nach der Rosenmesse wurde der untere Raum des Wächter- sowie des Werkzeugturmes komplett ausgeräumt. Alle Werkzeuge, die noch brauchbar waren, wurden im Wächterturm neu verstaut, um alles an einem Ort zu haben. Den Werkzeugturm sind wir nun dabei, nach und nach als Wirtschaftsraum für die Feste und Veranstaltungen im Wallgraben herzurichten. Als erstes haben wir einen Betonsockel abgebrochen und die Versorgungsleitungen freigelegt. Danach wurden die entstandenen Löcher wieder verschlossen und vorgeputzt. Als nächstes wollen wir dann die Versorgungsleitungen und Stromanschlüsse neu verlegen.

Anfang August begannen wir mit den Arbeiten am Basteiturm. Bis zum Ende der „Bausaison“ haben wir ca. 1 Meter am Basteiturm neu aufbauen können. Ebenfalls wurde das Schiebetor an der Holzlege hinter der Schloßberggaststätte angebracht. Für die Holzarbeiten benötigten wir einige Samstage. Das Gemeinderatsmitglied Ewald Fischer bastelte noch einen passenden Riegel und baute eine untere Führung für das Tor, so dass die Holzlege jetzt fertig ist. Ebenfalls mussten wir an der Südostseite des Wächterturms zwei Fachwerkfelder ausbessern. Dazu benutzten wir den Hubsteiger der Fränkischen Werksfeuerwehr, der von Frank Wacker bedient wurde.

Auch die Fachoberschule aus Coburg war 2015 an einem Tag mit ca. 15 Personen auf der Burgruine im Einsatz. Sie brachten die 8 Paletten Schwerbetonsteine, 380 Steine, von der Einfahrt zum Wallgraben zum Basteiturm und mit dem Aufzug dann auf die eingezogene Betondecke im Turm. Weiter wurden noch einige Sandsteine vom Lagerplatz zum Basteiturm gebracht. Alle Jugendlichen waren mit Begeisterung bei der Sache und haben wieder etwas zum Erhalt der Burg beigetragen.

Der Reinigungstrupp, unsere „Besenweiber“, kümmerte sich wieder um Sauberkeit und Ordnung im gesamten Schloßbergareal. Mehrmals wurden Unrat und Laub vom Steiggäckerle bis in den Burghof, den Wallgraben und dem Fußweg zur Jugendherberge hinab entfernt. Einige Male säuberten sie die Türme und das Brunnenhaus. Mit ihrem Einsatz sorgten sie für einen sauberen und aufgeräumten Eindruck auf dem ganzen Schloßberg.

An Material wurden durch die Arbeitsgruppe verbraucht:
19 Sack Portland-Zement
18 Sack Trass-Zement
04 Sack Trass-Kalk
08 Paletten Schwerbetonsteine, ca.380 Stück
ca. 8 m³ Sandsteine.

Dazu kommt noch einiges an Kleinmaterial wie Werkzeug, Befestigungund Verschalungsmaterial, KG-Rohre und Winkel, usw.

Das benötigte Baumaterial besorgten wir uns wieder bei der Firma Batzner in Haßfurt.
Die Stadt Königsberg als Eigentümerin der gesamten Burganlage unterstützte uns mit der Zurverfügungstellung des Radladers und eines Pritschenwagens zum Transport.

Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr insgesamt: 1.014,50 Arbeitsstunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Arbeiten, die für das Vereinsleben sehr wichtig sind und im Hintergrund permanent ablaufen, nicht mit enthalten. Dazu zählen unter anderem die Schreibarbeiten, Botengänge, organisatorische Vorbereitungen, Strümpfe für den Weihnachtsmarkt stricken und sonstige Hilfeleistungen. Mein besonderer Dank geht an alle, die hierbei immer wieder mitziehen und so mit dazu beitragen, dass alles so reibungslos abläuft.

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die
Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schloßbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2015
auf 72.535 Stunden.

Allen Mitgliedern, Spendern und Förderern unseres Vereins möchte ich an dieser Stelle „Danke“ sagen. Durch ihre Geld-, Sachzuwendungen und Brotzeitspenden tragen sie zusammen mit den freiwilligen Helfern dazu bei, dass die Arbeiten hier oben weitergeführt werden können. Somit ist auch in nächster Zeit sichergestellt, dass unsere Schloßbergruine ein besonderes Aushängeschild für Königsberg und seine Bewohner sein wird.